GehörbildungGehörbildung: Intervalle erkennen für Gitarristen
Relatives Gehör und musikalisches Feingefühl trainieren
Pro Runde erklingen zwei Töne – wähle, wie viel höher der zweite ist Bei Fehlern zeigen wir einen Referenzsong, der das Intervall im Gedächtnis verankert
Vollständiger Leitfaden zur Gehörbildung für Gitarre
Relatives Gehör mit Tonleiter-Treppen und Melodie-Ankern meistern
Was ist ein musikalisches Intervall?
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Wie Entfernungen in Metern gemessen werden, misst man Tonabstände in Intervallstufen.
Die einfachste Zählmethode: Zähle die Notennamen vom Grundton bis zum Zielton:
Warum groß, klein und rein?
Auf dem Gitarrengriffbrett gilt: 1 Bund = 1 Halbton; 2 Bünde = 1 Ganzton.
Bei einer Terz (1 bis 3) ergeben 4 Halbtöne eine große Terz (fröhlich und hell); 3 Halbtöne eine kleine Terz (traurig und melancholisch). Prime, Quarte, Quinte und Oktave gelten als rein.
Übersicht aller 12 Intervalle mit Hörbeispielen (Klick zum Vorhören)
Gehörbildung: Intervalle mit Song-Ankern lernen
Dieser Trainer spielt zwei Töne und fragt dich nach dem Intervall dazwischen — von der kleinen Sekunde bis zur Oktave. Wenn du dich irrst, verankert er das Intervall mit dem Anfang einer berühmten Melodie: Statt abstrakte Theorie auswendig zu lernen, verbindest du jeden Klang mit einem Song, den du bereits kennst.
Ein geschultes Ohr lässt dich Songs ohne Tabs heraushören, nach Gehör stimmen und Melodien improvisieren, die auf den richtigen Tönen landen. Fünf bis zehn Minuten täglich genügen: Der Schwierigkeitsgrad passt sich an und führt neue Intervalle schrittweise ein, statt dich mit allen zwölf auf einmal zu überfordern.